FinanzierungCO2-AbgabeDie Grundlage für das Gebäudeprogramm ist das CO2-Gesetz. Darin verankert ist die CO2-Abgabe als Lenkungsabgabe, die den sparsamen Umgang mit fossilen Brennstoffen fördern soll. Sie beträgt derzeit 36 Franken pro Tonne CO2. Dies entspricht einem Aufpreis von rund 9 Rappen pro Liter Heizöl. Durch die CO2-Abgabe kommen im Jahr 2010 voraussichtlich 600 Millionen Franken zusammen. Im Hinblick auf den dringenden klimapolitischen Handlungsbedarf haben die eidgenössischen Räte am 12. Juni 2009 eine Teilrevision des CO2-Gesetzes beschlossen: Ein Drittel der CO2-Abgabe soll klimafreundliche Gebäudesanierungen und den Einsatz erneuerbarer Energie in Gebäuden unterstützen. 280 bis 300 Mio. Franken pro Jahr für Gebäudesanierungen und erneuerbare EnergienFürs Jahr 2010 stehen aus der CO2-Abgabe 200 Mio. Franken zur Verfügung. Hinzu kommen kantonale Beiträge im Umfang von 80 bis 100 Mio. Franken für die Förderung von erneuerbaren Energien, Abwärmenutzung und Haustechnik. Zusammen sind dies zwischen 280 und 300 Mio. Franken für Gebäudesanierungen und den Einsatz erneuerbarer Energien. Steigt der Öl-, Gas- und Strompreis, kann die finanzielle Unterstützung die nicht amortisierbaren Mehrkosten mittelfristig vollständig decken oder sogar übersteigen. So oder so: nach einer Wärmesanierung ist der Hausbesitzer unabhängiger von der künftigen Energiepreisentwicklung und spart deutlich Geld beim Heizen. Woher kommt das restliche Kapital?Fördergelder aus dem Gebäudeprogramm decken nur einen Teil der Ausgaben Ihrer Gebäudesanierung. Der übrige Teil kann über eine Hypothek bereitgestellt werden. Beachten Sie, dass die meisten Banken attraktive Konditionen für energetische Sanierungen von Gebäuden anbieten. Lassen Sie sich dazu von Ihrer Bank beraten und informieren Sie sich im Internet. Weiterführende Links: |


