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Wir wollen ein farbiges und ein nachhaltiges Schulhaus

In einem gut gedämmten Schulhaus lernt und arbeitet es sich besser: So im Schulhaus Hasel in Spreitenbach AG, das trotz seiner Vergrösserung heute nur noch halb so viel Energie verbraucht wie zuvor und diese erst noch CO2-neutral aus lokaler Quelle bezieht.

Viel Farbe, weniger Lärm in den Gängen und eine Rutschbahn aus dem ersten Stock ins Parterre: All das wünschten sich die Schülerinnen und Schüler des Schulhaus Hasel in Spreitenbach AG. Fast alle Wünsche konnten erfüllt werden. Auch weil der Um- und Erweiterungsbau, der in erster Linie hohen energetischen Anforderungen genügen musste, durch Das Gebäudeprogramm unterstützt wurde. Die Schulleiterin, Bettina Stade, ist mit dem Resultat sehr zufrieden: «Das Arbeits- und Lernklima im neuen Schulhaus ist hervorragend.»

«Es lernt sich besser, wenn es weder zu heiss noch zu kalt ist.»

Angenehmes Lern- und Arbeitsklima

Ein wichtiger Grund für das angenehme Raumklima ist die gute Wärmedämmung, weiss Brigitte Anderegg, die Architektin des Bauprojektes. Rechnen, Schreiben und an den Ringen turnen geht nun mal besser, wenn es weder zu heiss noch zu kalt wird in den Schulzimmern bzw. in der Turnhalle. Das modernisierte Schulgebäude verbraucht heute trotz einer mehr als doppelt so grossen Energiebezugsfläche nur noch halb so viel Energie wie vor dem Um- und Ausbau. Auch ästhetisch gibt das neue Hasel-Schulhaus viel her: Die Holzfassade passt bestens zur grünen Umgebung und zum nahen Wald. 

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Holzschnitzel aus dem Ortswald

Der Ortswald der Burgergemeinde Spreitenbach spielt auch bei der Beheizung eine wichtige Rolle: Er liefert das Holz für die Holzschnitzelheizung, die nicht nur die Schulanlage mit Heizwärme und Warmwasser versorgt, sondern auch eine an das Schulgelände anschliessende Wohnsiedlung. War dies von Anfang an so geplant? «Bauen ist immer ein Prozess», stellt Brigitte Anderegg fest. Die Lösung mit der Holzschnitzelheizung habe sich erst im Verlauf des Projektes herauskristallisiert – und dann aber dazu beigetragen, dass das grosse Umbauprojekt in der Energiestadt Spreitenbach breite Unterstützung in Politik und Bevölkerung fand. Das Schulhaus wird heute nahezu CO2-neutral beheizt.

Ein neuer Treffpunkt

Entstanden ist nicht nur ein modernes und energieeffizientes Schulareal, sondern ein von Jung und Alt genutzter neuer Quartiertreffpunkt. «Das war vorher nicht der Fall», erinnert sich Bettina Stade. In der schulfreien Zeit war das Gelände meist verwaist.

Einzig der Rutschbahn-Wunsch der Schülerinnen und Schüler blieb bislang unerfüllt. Statt nach Schulschluss energiesparend ins Parterre zu rutschen, müssen die Kinder auf dem Weg nach unten somit weiterhin die Treppe nehmen.

 

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